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9. Jul. 2019, 13:00 Uhr

"Don't burn our future" ist im Juli im Gemeindehaus ausgestellt

In einer Projektarbeit haben die beiden 15-jährigen Schülerinnen Seraina Sauter und Sarah Roth den drohenden Klimakollaps bildhaft dargestellt. Jetzt ist ihr Bild mit dem Namen "Don't burn our future" im Lichthof des Gemeindehauses ausgestellt.

Aufgerüttelt von den Freitagsdemos zum Klimawandel, die zahlreiche Jugendliche schweizweit auf die Strassen brachten, wollten die beiden Schülerinnen der Klasse 3Pi der Sekundarschule Reinach ihrerseits etwas zum bewussteren Umgang mit der Umwelt beitragen. Eindrücklich haben sie auf drei zusammengesetzten grossen Holzplatten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Natur und Umwelt dargestellt. Während ganz links auf dem Bild noch paradiesische Zustände herrschen, in dem die Meeres- und Waldbewohner unbeschwert leben können, verdüstert sich das Bild, je mehr man rechts schaut. Abgebrannte Wälder, vernebelte Luft, verschmutzte Meere bis zu Beton- und Wohnwüsten, in dem kein Grün mehr ein Plätzchen findet und kein Lebewesen mehr unterwegs ist, wo alles verwüstet und die Natur zerstört ist: Das haben die beiden jungen Frauen eindrücklich gemalt, das rüttelt auf, das regt zum Denken an. Die Angst der besorgten Jugend um ihre Zukunft ist in dem Bild deutlich spürbar.

"Wir wünschen uns eine Zukunft, in der auch weitere Generationen auf unserem Planeten leben können. Uns ist es wichtig, dass mehr Rücksicht auf die Natur und deren Lebewesen genommen wird", so die beiden jungen Künstlerinnen. Und so haben sie dem Bild auch den Namen "Don't burn our future" gegeben, verbrennt nicht unsere Zukunft. Vom 8. bis 29. Juli ist das Bild nun im Lichthof des Gemeindehauses ausgestellt und während den Öffnungszeiten des Hauses frei zugänglich (Montag-Donnerstag 8.30-11.30 und 13.30-16 Uhr, Freitag 8.30-14 Uhr durchgehend). Danach wird das Bild versteigert. Den Erlös spenden die beiden jungen Frauen Greenpeace.

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