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14. Apr. 2020, 15:01 Uhr

Dialogveranstaltung Rebberg – ein Begegnungsort für das Quartier

Wie kann die Infrastruktur auf dem Rebberg verbessert werden? Mit grossem Interesse nahm sich die Quartierbevölkerung dieser Frage an und reichte an der Dialogveranstaltung vom 23. November 2019 wie auch über den schriftlichen Weg die zahlreichen Anregungen und Ideen ein.

Einen Ort der Begegnung, die Einführung eines Ortsbusses oder einen Ersatz für die aufgehobene Recyclingstelle? Welches die Bedürfnisse der Anwohnenden am Rebberg sind, wollte der Gemeinderat wissen. Folgend werden die drei Schwerpunktthemen der Quartierbevölkerung des Rebbergs zusammenfassend dargestellt:

Begegnungsort: Ein ruhiger, kleiner und naturnah gestalteter Treffpunkt/Begegnungsort mit Spiel- und Bewegungselementen für den Rebberg. Dies ging als Idee aus der Partizipation hervor. Der Gemeinderat unterstützt einen solchen Ort der Begegnung, auf dem die Kinder verkehrssicher spielen und sich Jung und Alt treffen können. Die Finanzierung wird im Rahmen der Budgetdebatte geprüft, so dass in den nächsten Jahren in Absprache mit der Grundeigentümerschaft und unter Einbezug der Quartierbevölkerung eine kleine Anlage beim Reservoir erstellt werden könnte.

ÖV: Um unter anderem eine Erschliessung an das Ortszentrum zu gewähren und um den Schulweg sicherer zu gestalten, schlug die Quartierbevölkerung des Rebbergs die Einführung eines Ortsbusses vor. Der Gemeinderat möchte verschiedene Varianten zur besseren Erschliessung prüfen, zum Beispiel eine andere Linienführung der Buslinie 62 oder 64 oder die Inbetriebnahme eines Ortsbusses. Er gibt dafür ein Konzept in Auftrag, das Linienführung, Kosten und Nutzen aufzeigen soll.

Recyclingstelle: Nach der Aufhebung der Recyclingstelle am Arvenweg haben sich einige Stimmen der Quartierbevölkerung für eine Ersatzanlage ausgesprochen. Nach intensiver Prüfung der Pro- und Contrastimmen, die an der Dialogveranstaltung vom 23. November 2019 eingingen, wird weiterhin auf eine Ersatzanlage verzichtet. Insbesondere der Mangel an geeigneten Standorten sowie die geringe Entsorgungsmenge der aufgehobenen Anlage sind Gründe, die zu diesem Entscheid führten.

Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitwirkenden für die wertvollen Beiträge. Das in der Stadtentwicklung hochgehaltene Motto "im Dialog zu guten Lösungen" hat sich bestätigt, auch wenn nicht immer alle Wünsche umgesetzt werden können. Der Gemeinderat wird auch in Zukunft den dialogischen Weg suchen und wenn immer möglich gehen.

Weitere Themen und Beschlüsse können der Stellungnahme des Gemeinderats entnommen werden.

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