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19. Nov. 2019, 14:00 Uhr

Gemeinde Reinach öffnete am Zukunftstag ihre Türen

Am 14. November war nationaler Zukunftstag. Wie jedes Jahr hat auch die Gemeinde Reinach für interessierte Kinder ihre Türen geöffnet.

Am Morgen haben sich vier Mädchen und drei Buben bei der Wasserversorgung der Gemeinde Reinach zeigen lassen, wie ein Hydrant aufgebaut ist und wie er funktioniert. In der Werkstatt konnten die Schülerinnen und Schüler der 5.-7 Klassen mit Hitze zwei Kunststoffrohre aneinander schweissen lernen und haben mit dieser Technik einen Bleistifthalter angefertigt, den sie mit nach Hause nehmen konnten. Nach dem Znüni gings weiter zum Werkhof Strassen. Dort erfuhren die Kinder, wofür der Werkhof gebraucht wird, und sie liessen sich das grosse Materiallager und die Fahrzeuge zeigen, die für den Strassendienst gebraucht werden. Den Nachmittag verbrachten die Kinder mit ihrem Elternteil resp. ihrer Bezugsperson im Gemeindehaus. So konnten sie auch ein wenig Büroluft schnuppern und erfahren, womit sich die Angestellten der Gemeinde Reinach täglich beschäftigen.

Positives Feedback der teilnehmenden Kinder
Nach dem Tag auf der Gemeinde Reinach waren die Kinder erschöpft, aber zufrieden. Nico meinte: "Spannend fand ich, verschiedene Berufe kennen zu lernen. In der Wasserversorgung fand ich die Informationen über die Hydranten interessant. Es war toll, dass wir einen Stifthalter gebastelt haben." Und Manuel fand: "Der Werkhof hat mir am besten gefallen, weil sie uns dort vieles erklärt haben. Eindrücklich war auch das grosse Materiallager, z.B. für den Winterdienst." Gina und Jana hingegen genossen den Nachmittag im Gemeindehaus: "Wir durften mithelfen, die Autoeinstellhalle mit diversen Geräten zu reinigen. Anschliessend konnten wir den Gewölbekeller für einen bevorstehenden Anlass einrichten helfen. So bekamen wir einen Einblick, was hier so gemacht werden muss."

Der nationale Zukunftstag soll den Berufshorizont der Kinder erweitern
Seit 2001 gibt es den nationalen Zukunftstag, damals noch unter anderem Namen. Inzwischen öffnen hunderte von Betrieben ihre Türen und geben Schülerinnen und Schülern der 5.-7. Klasse einen Einblick in ihre Arbeitswelten. Unter dem Motto "Seitenwechsel" sollen dabei Mädchen insbesondere sogenannt typische Männerberufe kennen lernen und Buben umgekehrt eher typische Frauenberufe. Ziel ist eine Horizonterweiterung für die eigene Berufswahl der jungen Leute.

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